Unabhängiges Wissenskollektiv für digitale Infrastruktur in Immobilien
IT-Label

IT-Label anfragen

Hinterlassen Sie Ihre Daten, dann melden wir uns, um den Ablauf zu besprechen.

Klassifizierungen IT1+ – IT1 – IT2 – IT3 – IT4 – IT5

Wie funktioniert eine IT-Label-Bewertung? (Einfach erklärt)

Einblicke··3 Min. Lesezeit·Raad van bestuur IT-label, Bestuur
Wie funktioniert eine IT-Label-Bewertung? (Einfach erklärt)

Kernpunkte

  • Eine IT-Label-Bewertung umfasst sechs Bereiche: Konnektivität, Infrastruktur, Performance, Skalierbarkeit, Integration und Smart Building.
  • Der Unterschied zu einer Bestandsaufnahme liegt in der Performance: Es wird gemessen, nicht nur gezählt.
  • Ein Gebäude mit Glasfaser auf dem Papier und enttäuschendem Durchsatz in der Praxis wird nach der Praxis bewertet.
  • Das Ergebnis ist eine Klassifizierung, die beschreibt, was das Gebäude bereitstellt: keine Note.
  • Das Zertifikat ist zwei Jahre gültig, weil digitale Infrastruktur altert.

Was eine IT-Label-Bewertung ist

Eine IT-Label-Bewertung ist eine unabhängige Beurteilung des digitalen Fundaments eines Gebäudes. Ein zertifizierter Partner stellt fest, was vorhanden ist und ob es wie vorgesehen funktioniert.

Dieser zweite Teil unterscheidet die Bewertung von einer Bestandsaufnahme. Eine Liste vorhandener Einrichtungen ist schnell erstellt, sagt aber nichts darüber aus, was ein Nutzer in der Praxis davon hat. Mehr zum Vorgehen auf der Seite wie es funktioniert und in der Methodik.

Ein Gebäude halb im Sonnenlicht, halb im Schatten
Eine Bewertung erfasst sowohl das Vorhandene als auch dessen Leistung

1. Konnektivität

Die Verbindung nach außen. Bewertet werden die Art des Anschlusses, die Kapazität, die Redundanz, die Internetgeschwindigkeit, die Latenz und die Stabilität.

Redundanz ist dabei eine eigene Frage: Kommt mehr als eine Verbindung herein, und laufen diese über physisch getrennte Routen? Eine einzige Glasfaserroute, die bei Straßenarbeiten durchtrennt wird, legt ein ganzes Gebäude lahm: unabhängig von der Geschwindigkeit, die darauf lag. Mehr über Glasfaser, Cloud-Konnektivität und Netzredundanz.

2. Infrastruktur

Alles, was im Gebäude liegt. Die Verkabelung und ihr Typ: CAT5e, CAT6, CAT6A oder interne Glasfaser, bestimmt mit, welche Geschwindigkeiten erreichbar sind und wie viel Raum zum Wachsen bleibt.

Dazu kommen die WLAN-Infrastruktur und deren Abdeckung, die Patch- und Serverräume, das Netzwerkmanagement, die Cybersicherheit, das Monitoring und die Backup-Verbindungen. Auch der Zustand der Technikräume zählt: Ein Serverraum, der sich nicht abschließen lässt oder keine Branderkennung hat, gehört zum selben Bild.

Neugierig auf das IT-Label Ihres Gebäudes?

Entdecken Sie, wie Ihre Immobilie bei digitaler Infrastruktur abschneidet.

IT-Label anfragen

3. Performance

Das ist der Bereich, der eine Bewertung zu mehr als einer Liste macht. Hier wird die Leistung unter realen Bedingungen gemessen, statt aus der Spezifikation übernommen.

Ein Anschluss, der auf dem Papier eine bestimmte Kapazität hat, kann in der Praxis enttäuschen: wegen der internen Verkabelung, eines falsch konfigurierten Switches oder einer Leitung, die zu Spitzenzeiten geteilt wird. Was gemessen wird, zählt, nicht was bestellt wurde.

Ein Gebäude mit Glasfaser auf dem Papier und enttäuschendem Durchsatz in der Praxis wird nach der Praxis bewertet. Genau darum wird gemessen.

Zwei Türme mit einem schmalen Spalt dazwischen
Im Technikraum zeigt sich, ob die Auslegung zu dem passt, was zugesagt wurde

4. Skalierbarkeit

Ob die Infrastruktur mitwächst, wenn die Last steigt oder neue Anwendungen hinzukommen. Ein Netz, das heute ausreicht, aber keinen Raum für Erweiterung lässt, setzt dem, was ein Nutzer im Gebäude tun kann, eine Grenze.

Bewertet wird, ob Kapazität frei ist, ob die Architektur Erweiterung zulässt und ob physisch Platz für zusätzliche Einrichtungen besteht. Mehr über zukunftsfähiges Bauen.

5. Integration

Ob die Gebäudesysteme zusammenarbeiten oder als einzelne Inseln funktionieren. Ein Gebäude kann ausgezeichnete Einzelsysteme haben, die nichts voneinander wissen: eine Zutrittskontrolle ohne Verbindung zur Besucherregistrierung, eine Klimaregelung, die Belegungsdaten nicht nutzt.

Die Integration entscheidet, ob die Summe mehr ist als die Teile und ob später darauf aufgebaut werden kann. Mehr über Smart-Building-Technologie.

Neugierig auf das IT-Label Ihres Gebäudes?

Entdecken Sie, wie Ihre Immobilie bei digitaler Infrastruktur abschneidet.

IT-Label anfragen

6. Smart Building

Die intelligenten Einrichtungen selbst: Klimaanlagen, Zutrittskontrolle, Kameraüberwachung, Besucherregistrierung, Buchungssysteme und Gebäudeleittechnik.

Bewertet wird nicht nur, ob sie vorhanden sind, sondern auch, ob sie an ein stabiles Netz angeschlossen und abgesichert sind und was geschieht, wenn sie ausfallen.

Was nach der Bewertung geschieht

Die Befunde werden in eine Klassifizierung von IT1+ PREMIUM bis IT5 SHELL übersetzt. Diese Klassifizierung beschreibt, was das Gebäude bereitstellt und welche Einrichtungen der Nutzer selbst ausbaut: sie ist keine Note.

Der Eigentümer erhält zudem ein Bild des Vorgefundenen: wo die Infrastruktur hält, was sie verspricht, und wo die Praxis von der Auslegung abweicht. Was damit geschieht, liegt beim Eigentümer. Das Zertifikat ist zwei Jahre gültig: digitale Infrastruktur altert, und eine fünf Jahre alte Aussage sagt wenig. Sehen Sie, was auf Ihrem Zertifikat steht.

Artikel teilen

Haben Sie eine Frage?

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen zum IT-label.

Kontaktieren Sie uns