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RE-SEARCH macht IT-Label zum Teil der Suche

Warum das digitale Ausstattungsniveau eines Gebäudes künftig neben Quadratmetern und Mietpreis auf den Tisch gehört.

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RE-SEARCH macht IT-Label zum Teil der Suche

Kernpunkte

  • RE-SEARCH will als Makler und Immobilienplattform das digitale Ausstattungsniveau von Gebäuden strukturell in die Suche nach Räumlichkeiten einbeziehen.
  • Die IT-Frage kommt in einem Vermietungsprozess oft erst spät auf den Tisch, manchmal erst nachdem der Mietvertrag bereits unterzeichnet ist.
  • Ein klares digitales Ausstattungsniveau macht sichtbar, was derzeit noch unsichtbar ist, und macht Gebäude besser vergleichbar.
  • IT-Label ist kein neues Gütesiegel, sondern ein Wissenskollektiv, das eine gemeinsame Sprache formen möchte.
  • Während RE-SEARCH den Bedarf des Nutzers untersucht, macht das IT-Label sichtbar, was ein Gebäude digital bietet.

RE-SEARCH will als erster Makler und erste Immobilienplattform dem digitalen Ausstattungsniveau von Gebäuden strukturell Aufmerksamkeit widmen. Neben Quadratmetern, Mietpreis und Lage wird nämlich eine neue Frage immer wichtiger: Was kann ein Gebäude digital leisten? Das Unternehmen mit Standorten in Venlo und Amsterdam sieht darin kein theoretisches Thema, sondern eine praktische Entscheidung, die in nahezu jedem Vermietungsprozess wiederkehrt.

Gewerbeimmobilien werden in immer mehr Bereichen gemessen und sichtbar gemacht: Energieausweise, BREEAM, WELL, DIN- und ISO-Normen. Von Nachhaltigkeit und Gesundheit bis hin zu Sicherheit und Technik gibt es inzwischen eine Sprache, um Qualität zu benennen. Dennoch stellt RE-SEARCH einen auffälligen blinden Fleck fest: Was bekommt ein Mieter digital eigentlich übergeben?

Warum die IT-Frage zu spät kommt

In einem Vermietungsprozess dreht sich vieles um Geschwindigkeit. Wie viele Quadratmeter werden benötigt, wie viele Arbeitsplätze passen hinein, wie hoch ist die Miete und wann kann der Mieter einziehen? Grundrisse werden erstellt, Arbeitsplätze eingezeichnet, und beide Parteien arbeiten auf den Abschluss hin.

Ein Thema kommt dabei auffällig oft erst später auf den Tisch: Wie sieht es eigentlich mit der IT aus? Manchmal erst, nachdem der Mietvertrag unterzeichnet und die Einrichtung bereits festgelegt ist. Dabei müssen dann noch Entscheidungen getroffen werden zu Internet, Glasfaser, Verkabelung, WLAN, Netzwerktechnik, Cybersicherheit und der Aufteilung der Verantwortung zwischen Mieter und Vermieter.

RE-SEARCH sieht darin gerade eine kommerzielle Chance. Ein klares digitales Ausstattungsniveau schafft im Vorfeld Klarheit darüber, was vorhanden ist, was übergeben wird und was ein Mieter selbst organisieren muss. Das verhindert Überraschungen, macht Gebäude besser vergleichbar und kann den Entscheidungsprozess sogar beschleunigen. Transparenz über IT muss einen Immobiliendeal nicht komplizierter machen. Sie kann den Deal gerade erleichtern.

Wer bis auf den Meter genau weiß, wie viel Fläche er mietet, sollte auch wissen, was diese Fläche digital leisten kann.

Sichtbar machen, was jetzt noch unsichtbar ist

IT-Label ist aus dieser Praxis entstanden, und ehrlich gesagt auch aus einer gewissen Frustration heraus. Nicht als neues Gütesiegel, denn das ist IT-Label derzeit ausdrücklich noch nicht, sondern als Initiative zur Bewusstseinsbildung. Der Anspruch ist einfach: sichtbar machen, was jetzt noch unsichtbar ist.

Das digitale Ausstattungsniveau eines Gebäudes existiert nämlich bereits. Nur wird es selten auf einheitliche und verständliche Weise kommuniziert. „In der Immobilienbranche können wir bis auf den Meter genau angeben, wie viel Fläche jemand mietet", sagt RE-SEARCH-Gründer Colin Westerneng. „Aber bei der Frage, was ein Mieter digital übergeben bekommt, schaut plötzlich jeder zu jedem."

Das IT-Label will deshalb vor allem die Übersetzungsarbeit leisten. Was ist vorhanden? Was wird übergeben? Und was muss ein Mieter selbst noch regeln? Diese drei Fragen bilden den Kern einer Klassifizierung, die von IT1+ PREMIUM bis IT5 SHELL reicht.

Heute unterschreiben, morgen arbeiten?

Dabei gleicht kein Gebäude dem anderen. In einem modernen Business Center kann man manchmal heute unterschreiben und morgen mit dem Laptop einziehen. Internet, WLAN, Netzwerk und andere digitale Einrichtungen sind bereits geregelt.

Bei konventionellen Immobilien kann ein Vermieter beispielsweise einen Glasfaseranschluss bis zu einem bestimmten Punkt anbieten, wonach der Mieter selbst sein Netzwerk, WLAN, die Verkabelung und die Sicherheit organisiert. Daran ist nichts auszusetzen. Es gibt Unternehmen sogar mehr Freiheit, ihre IT-Umgebung selbst zu gestalten. Aber ein Mieter muss das eben vorher wissen. Genau diese Unterscheidung wird laut RE-SEARCH bei der Suche nach Immobilien noch unzureichend berücksichtigt.

Gläserne Gebäudeecke mit Sonnenschutz
Zwei Gebäude können von außen identisch aussehen und dennoch ein ganz unterschiedliches digitales Ausstattungsniveau haben.

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Erst untersuchen, dann suchen

Der Name RE-SEARCH ist nicht zufällig gewählt. Die richtige Fläche zu finden beginnt laut den Gründern nicht bei der Suche, sondern bei einer gründlichen Untersuchung. Was braucht eine Organisation heute? Wie arbeitet sie morgen? Welche Technologie nutzt sie? Und was verlangen Cloud, Daten, Cybersicherheit und KI von der neuen Arbeitsumgebung?

Deshalb möchte RE-SEARCH bei einer Suchanfrage nicht nur fragen, wie viele Quadratmeter jemand benötigt, sondern auch, was der Arbeitsplatz digital leisten muss. Während RE-SEARCH den Bedarf des Nutzers untersucht, will das IT-Label sichtbar machen, was ein Gebäude digital bietet. So können Angebot und Nachfrage auch digital besser aufeinander abgestimmt werden. Mehr zu diesem Ansatz finden Sie unter www.re-search.com.

Vom SMART Building zur digitalen Immobilie

Internetnutzung in Gebäuden ist verhältnismäßig jung. In nur wenigen Jahrzehnten hat sich digitale Konnektivität von einer zusätzlichen Ausstattung zu einem absoluten Grundbedürfnis entwickelt. KI beschleunigt diese Entwicklung erneut.

„Wir machen Gebäude zunehmend SMARTER, aber SMART sagt noch nicht automatisch aus, was ein Mieter damit tatsächlich anfangen kann", sagt Mitgründer Miquel van Dongen. „Ein Unternehmer möchte letztlich einfach wissen: Kann meine Organisation hier digital gut funktionieren?" Das ist laut RE-SEARCH der nächste Schritt hin zu digitalen Immobilien: Gebäude, Daten und digitale Infrastruktur nicht länger als getrennte Welten zu betrachten.

Keine neue Norm, sondern eine gemeinsame Sprache

Das IT-Label will bestehende Normen, technische Prüfungen und Zertifizierungen ausdrücklich nicht ersetzen. Dieses Wissen wird gerade gebraucht, um letztlich zu einer verständlichen Übersetzung zu gelangen. Deshalb wird an einem unabhängigen Wissenskollektiv gebaut, in dem Fachleute unter anderem aus Immobilien, Vermietung, Innenausbau, IT, Cybersicherheit und KI ihr Wissen zusammenbringen.

Ziel ist es nicht, von einer einzelnen Partei aus zu bestimmen, was richtig oder falsch ist, sondern gemeinsam zu untersuchen, wie das digitale Ausstattungsniveau von Immobilien einfach und verständlich kommuniziert werden kann. Die Niederlande wollen bei KI und der Wissensökonomie eine Vorreiterrolle einnehmen. Dafür brauchen Unternehmen Daten, Konnektivität, Sicherheit und eine gesunde digitale Infrastruktur. Und all diese Technologie muss letztlich irgendwo ankommen: in unseren Büros, Gewerbeflächen und Arbeitsplätzen.

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Was Sie jetzt tun können

Die Immobiliennachfrage von morgen dreht sich nicht nur darum, wo ein Unternehmen arbeiten möchte, sondern auch darum, was dieser Ort digital leisten kann. Möchten Sie wissen, wie das digitale Ausstattungsniveau in einen Such- oder Vermietungsprozess passt, lesen Sie, wie Sie die IT-Informationen vorab auf den Tisch bekommen, und vertiefen Sie sich in die Klassifizierung von IT1+ PREMIUM bis IT5 SHELL. So wissen Sie bei der nächsten Fläche nicht nur, wie viele Meter Sie mieten, sondern auch, was diese Meter digital leisten können.

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