Unabhängiges Wissenskollektiv für digitale Infrastruktur in Immobilien

IT-Label: ein Ökosystem für digitale Qualität in der Immobilienkette

Sichtbar machen, was heute unsichtbar ist, Gebäude intelligenter und sicherer machen und Transparenz über die digitale Qualität von Immobilien schaffen. So funktioniert das IT-Label, und so können Sie mitmachen.

Einblicke··6 Min. Lesezeit·Raad van bestuur IT-label, Bestuur

Das Wichtigste in Kürze

  • IT-Label ist mehr als ein Label: Es ist ein Ökosystem, in dem Eigentümer, Mieter, Makler, Installateure, IT-Partner und Inspektoren mit einer Methode und einer gemeinsamen Sprache arbeiten.
  • Wir machen sichtbar, was in Gebäuden heute unsichtbar ist: die Anbindungen, die Verkabelung, die Technikräume und die Sicherheit.
  • Wir wollen Gebäude intelligenter und vor allem sicherer machen, für Mieter und Vermieter.
  • Transparenz ist unser Ausgangspunkt: eine unabhängige Methode, ein öffentliches Register und keine Ablehnung, sondern ein klares digitales Übergabeniveau.
  • Fachleute aus der Immobilienkette können sich für das Wissenskollektiv anmelden. Über den Newsletter bleiben Sie über Events und Veranstaltungen auf dem Laufenden.

Wer ein Büro besichtigt, sieht die Fassade, den Aufzug, die Fensterrahmen und den Energieausweis. Was Sie nicht sehen, ist vielleicht das Wichtigste: wie das Gebäude mit der Außenwelt verbunden ist, wie die Kabel verlaufen, wer Zugang zum Serverraum hat und ob die technischen Anlagen sicher am Netzwerk hängen. Dabei entscheidet gerade diese digitale Infrastruktur immer stärker darüber, ob eine Immobilie für die Menschen funktioniert, die darin arbeiten.

Deshalb gibt es das IT-Label. Nicht als einzelnes Zertifikat, sondern als Ökosystem für die gesamte Immobilienkette. In diesem Artikel erklären wir, was wir damit meinen, wofür wir stehen und wie Sie mitmachen können.

Was meinen wir mit einem Ökosystem für die Immobilienkette?

In der Immobilienkette arbeiten viele Parteien am selben Gebäude, aber selten mit denselben Informationen. Der Entwickler denkt an die Übergabe, der Investor an den Wert, der Makler an die Vermietbarkeit, der Installateur an die Technik und der Mieter an den eigenen Geschäftsbetrieb. Die digitale Infrastruktur fällt dabei oft durch das Raster. Niemand überblickt das Ganze, und deshalb weiß auch niemand genau, was vorhanden ist.

Das IT-Label bringt diese Parteien auf einer gemeinsamen Grundlage zusammen:

  • Eine Methode. Jedes Gebäude wird auf dieselbe Weise bewertet, nach der IT-Label Methodik. Ein Niveau in Rotterdam bedeutet dasselbe wie in Groningen.
  • Eine Sprache. Sechs digitale Übergabeniveaus, von IT5 SHELL bis IT1+ PREMIUM, die jeder in der Kette versteht.
  • Ein Register. Zertifizierte Gebäude stehen in einem öffentlichen Register, sodass jeder das Niveau selbst prüfen kann.
  • Ein Netzwerk von Menschen. Certified Partner führen die Inspektionen durch, ausgebildet über die IT-Label Akademie. Das unabhängige Wissenskollektiv wacht über die Methode und hält sie aktuell.

So entsteht ein Ökosystem, in dem Eigentümer, Mieter, Makler, Entwickler, Installateure, IT-Partner und Inspektoren einander verstehen. Darin liegt die Stärke: nicht eine Partei, die etwas meint, sondern eine Kette, die mit denselben Fakten arbeitet.

Sichtbar machen, was heute unsichtbar ist

Beim Kauf oder bei der Anmietung eines Gebäudes ist vieles festgehalten: die Fläche, der Erhaltungszustand, der Energieausweis. Über die digitale Seite ist meist wenig bekannt. Liegt Glasfaser, und bis wohin? Gibt es eine zweite Anbindung, falls die erste ausfällt? Sind Serverraum und Kabelschächte abgeschlossen? Ist das WLAN für Gäste und Nutzer getrennt?

Das IT-Label macht das sichtbar. Mit einer IT-Label Vorinspektion erhalten Sie schnell eine erste Einschätzung des digitalen Übergabeniveaus. Mit einer Zertifizierung wird das Niveau festgestellt, gemessen unter realen Bedingungen. Und über Finden Sie Ihr IT-Label kann jeder zertifizierte Gebäude nach Adresse suchen. Was vorher hinter Decken und in Kellern verborgen war, wird zu einer Größe, auf deren Basis Sie steuern können.

Was Sie nicht sehen können, können Sie auch nicht verbessern. Deshalb beginnt alles mit Sichtbarkeit.

Gebäude intelligenter machen

Ein intelligentes Gebäude ist mehr als Sensoren und eine App. Klima, Beleuchtung, Zutritt, Ladestationen und Energiemanagement funktionieren nur dann gut, wenn die Grundlage stimmt: eine zuverlässige Anbindung, eine gute Verkabelung, ausreichend Kapazität und Systeme, die miteinander kommunizieren können. Ohne diese Grundlage bleibt ein Smart Building ein Versprechen.

Das IT-Label betrachtet deshalb nicht nur, was heute vorhanden ist, sondern auch, was wachsen kann. Ist die Infrastruktur skalierbar? Lassen sich die Gebäudesysteme über offene Protokolle koppeln? Können intelligente Funktionen je Mieter getrennt werden? So helfen wir Eigentümern, gezielt zu investieren, und Mietern zu wissen, was sie erwarten können. Mehr dazu lesen Sie in warum die IT-Infrastruktur das Fundament eines Smart Building ist.

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Sicherer, für Mieter und Vermieter

Je mehr Systeme am Netzwerk hängen, desto wichtiger wird die Sicherheit. Das hat sich erst kürzlich gezeigt: In Frankreich wurden die Kühlanlagen Hunderter Supermärkte aus der Ferne übernommen, und in den Niederlanden standen die Systeme von Albert Heijn tagelang still. In von der Kühlzelle bis zum Serverraum haben wir beschrieben, was Gebäudeeigentümer daraus lernen können.

Cybersicherheit im Gebäude beginnt bei der Basis. Ein abgeschlossener Serverraum, getrennte Netzwerke, kein offenes WLAN und Anlagen, die nicht ohne Weiteres von außen erreichbar sind. Das ist gut für den Mieter, der seinen Geschäftsbetrieb und seine Daten schützen will. Und es ist gut für den Vermieter, der ein zuverlässiges Gebäude anbieten will und immer häufiger mit Mietern zu tun hat, die unter das Cybersicherheitsgesetz (NIS2) fallen.

Das IT-Label hilft auch dabei, die Verantwortlichkeiten klar zu regeln. Wer verwaltet was, und wer ist ansprechbar, wenn etwas schiefgeht? Genau dort entstehen die meisten Risiken. Lesen Sie auch wer ist für die IT-Infrastruktur verantwortlich?

Transparenz als Ausgangspunkt

Ein Standard ist nur etwas wert, wenn andere ihn überprüfen können. Deshalb steht Transparenz im Mittelpunkt von allem, was wir tun:

  • Unabhängig. Das Ergebnis hängt vom Gebäude ab, nicht davon, wer den Auftrag erteilt hat oder wer zur Besichtigung kam.
  • Eine feste Methode. Jeder Inspektor arbeitet nach derselben Methode und dokumentiert, worauf das Niveau beruht.
  • Öffentlich überprüfbar. Zertifizierte Gebäude stehen in einem öffentlichen Register. Auch zertifizierte Inspektoren lassen sich im Register der Inspektoren überprüfen.
  • Keine Ablehnung. Das IT-Label beschreibt, was übergeben wird. Ein niedrigeres Niveau ist kein Urteil, sondern ein ehrliches Bild, auf das jeder in der Kette aufbauen kann.

Aufruf: Schließen Sie sich dem Wissenskollektiv an

Das IT-Label wird von einem unabhängigen Wissenskollektiv getragen: Fachleute aus Immobilien und IT, die ihr Wissen bündeln. Sie schreiben und prüfen die Methode und halten sie aktuell, wenn sich Technik, Gesetzgebung oder Markt verändern.

Wir suchen Fachleute aus der gesamten Immobilienkette, die mitbauen möchten. Zum Beispiel:

  • Immobilieneigentümer, Investoren und Asset Manager;
  • Makler und Gutachter;
  • Entwickler und Bauunternehmen;
  • Installateure, IT-Architekten und Netzwerkspezialisten;
  • Facility Manager und technische Manager;
  • Juristen, Berater und Spezialisten für Cybersicherheit.

Was Sie einbringen, ist Ihre Erfahrung aus der Praxis: Wo klaffen Erwartung und Übergabe auseinander, und was würde den Unterschied machen? Was Sie davon haben, ist ein Platz am Tisch beim Standard für digitale Qualität in Immobilien, ein Netzwerk von Fachkollegen und Wissen, das Sie direkt anwenden können.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist das IT-Label?

Das IT-Label ist der unabhängige Standard für die digitale Infrastruktur von Immobilien. Es beschreibt in sechs Stufen, von IT5 SHELL bis IT1+ PREMIUM, wie digital bereit ein Gebäude ist. Mehr dazu unter Was ist das IT-Label?

Für wen ist das IT-Label gedacht?

Für alle in der Immobilienkette: Eigentümer und Investoren, Mieter, Makler, Entwickler, Facility Manager und IT-Partner. Siehe auch Für wen.

Wer kann Mitglied des Wissenskollektivs werden?

Fachleute mit Praxiserfahrung in Immobilien, Bau, Gebäudetechnik oder IT, die zu einer besseren digitalen Qualität von Gebäuden beitragen möchten. Die Anmeldung ist unverbindlich. Nach Ihrer Anmeldung nehmen wir für ein Kennenlerngespräch Kontakt mit Ihnen auf.

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Klassifizierungen IT1+, IT1, IT2, IT3, IT4, IT5