Unabhängiges Wissenskollektiv für digitale Infrastruktur in Immobilien

Glossar

Die wichtigsten Begriffe zum IT-Label, zur digitalen Infrastruktur und zu Immobilien, kurz erklärt. Wählen Sie einen Buchstaben, um direkt dorthin zu springen.

0-9

5G

Die fünfte Generation des Mobilfunknetzes, mit höheren Geschwindigkeiten und weniger Verzögerung als 4G.

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A

Audit

Die Bewertung vor Ort durch einen Certified Partner. Dabei wird die Infrastruktur geprüft und die tatsächliche Leistung gemessen.

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B

Bandbreite

Wie viele Daten gleichzeitig über eine Verbindung laufen können, angegeben in Mbit/s oder Gbit/s. 1 Gbit/s sind 1.000 Mbit/s.

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C

Capex

Investitionen in Anlagegüter, etwa Verkabelung oder einen Technikraum. Bei IT in Immobilien geht es oft darum, wer investiert: Eigentümer oder Mieter.

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CAT6 und CAT6A

Arten von Kupfer-Netzwerkverkabelung zum Arbeitsplatz. Je höher die Kategorie, desto höhere Geschwindigkeiten schafft das Kabel.

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Certified Partner

Ein unabhängiges Unternehmen, das nach der Methode des IT-Labels Vorbesichtigungen, Audits und Digital Due Diligence durchführt.

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Cyberbeveiligingswet

Das niederländische Cybersicherheitsgesetz zur Umsetzung der europäischen NIS2-Richtlinie, unter anderem mit Sorgfalts- und Meldepflicht. Die Sorgfaltspflicht betrifft auch die physische Umgebung von Netzwerken.

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Cybersicherheit

Der Schutz von Netzwerken, Systemen und Daten vor Missbrauch und Ausfall. In einem Gebäude geht es auch um den Zugang zu Technikräumen und Gebäudesystemen.

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D

Digital Due Diligence

Untersuchung der digitalen Infrastruktur bei Kauf, Verkauf oder einer großen Vermietung, mit Beratungsbericht.

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E

Energieausweis

Nachweis der Energieeffizienz eines Gebäudes. Das IT-Label misst etwas anderes: die digitale Qualität. Beide ergänzen sich.

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ESG

Environmental, Social und Governance: wie Investoren Nachhaltigkeit, Mensch und Unternehmensführung gewichten. Digitale Qualität berührt alle drei.

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G

Gebäudeleittechnik

Zentrales System, das Anlagen wie Klima, Licht und Zutritt steuert und überwacht. Auch BMS genannt.

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Gebäudeseitige Ausstattung

IT-Ausstattung, die zum Gebäude gehört und vom Eigentümer übergeben wird, im Unterschied zu dem, was der Mieter selbst einrichtet.

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Glasfaser

Verbindung, die Daten als Licht durch dünne Glasfasern sendet. Schnell, stabil und zukunftssicher.

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I

IoT

Internet of Things: Geräte und Sensoren, die über das Netzwerk Daten austauschen, etwa intelligente Thermostate und Präsenzmelder.

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IT-Demarkationsliste

Übersicht je Bestandteil, wer liefert, betreibt, wartet und ersetzt, und wem er gehört. Oft eine Anlage zum Mietvertrag.

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IT-Label

Unabhängiger Standard, der das digitale Übergabeniveau eines Gebäudes in sechs Stufen festhält, von IT1+ PREMIUM bis IT5 SHELL.

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IT-Übergabeniveau

Die digitale Ausstattung, mit der ein Gebäude oder eine Mietfläche übergeben wird, und wie gut sie funktioniert.

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K

Konnektivität

Die Verbindung eines Gebäudes mit dem Internet: Art des Anschlusses, Kapazität, Geschwindigkeit und Stabilität.

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L

Label-Stufen

Die sechs Stufen des IT-Labels: IT1+ PREMIUM, IT1 HIGH PERFORMANCE, IT2 PLUG & PLAY, IT3 READY, IT4 CORE und IT5 SHELL.

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Latenz

Die Verzögerung eines Signals, gemessen in Millisekunden. Eine niedrige Latenz ist wichtig für Videoanrufe und Cloud-Anwendungen.

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M

MER

Main Equipment Room: der zentrale Technikraum, in dem die digitale Infrastruktur eines Gebäudes zusammenläuft.

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Methodik

Die feste Bewertungsmethode des IT-Labels mit sechs Bereichen: Konnektivität, Infrastruktur, Leistung, Skalierbarkeit, Integration und Smart Building.

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N

Netzwerktrennung

Gebäudesysteme und das Netzwerk der Nutzer getrennt halten, damit ein Problem in einem Teil den anderen nicht trifft.

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NIS2

Europäische Richtlinie zur digitalen Widerstandsfähigkeit von Organisationen. In den Niederlanden umgesetzt im Cyberbeveiligingswet.

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O

Öffentliches Register

Übersicht der zertifizierten Gebäude, nach Adresse durchsuchbar. So kann jeder ein IT-Label überprüfen.

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P

Patchschrank

Schrank, in dem Netzwerkkabel zusammenlaufen und mit der Netzwerktechnik verbunden werden.

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R

Redundanz

Eine zweite, unabhängige Verbindung oder Route. Fällt eine aus, bleibt das Gebäude über die andere online.

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Rezertifizierung

Die erneute Feststellung des IT-Labels, nach zwei Jahren oder nach einem Umbau oder Upgrade.

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Rohbau

Eine Fläche, die ohne Ausbau und ohne IT-Ausstattung übergeben wird. Beim IT-Label ist das IT5 SHELL.

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ROZ-Mietvertrag

Das niederländische Standard-Mietvertragsmodell des Raad voor Onroerende Zaken, häufig für Gewerbeflächen genutzt. Es sagt selten etwas Konkretes über IT.

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S

Schlüsselfertig

Eine Fläche, die so übergeben wird, dass ein Mieter sofort loslegen kann. Ob das auch digital stimmt, zeigt das IT-Label.

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SER

Satellite Equipment Room: ein Technikraum, der die Verbindung aus dem MER weiter auf Etagen oder Zonen verteilt.

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Serverraum

Abgeschlossener Raum für Server und Netzwerktechnik, mit Kühlung und gesichertem Zugang.

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Smart Building

Gebäude, in dem Systeme wie Klima, Licht, Zutritt und Kameras über das Netzwerk zusammenarbeiten.

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SRI

Smart Readiness Indicator: europäischer Indikator dafür, wie gut ein Gebäude mit intelligenter Technik arbeiten kann. Das IT-Label betrachtet das digitale Übergabeniveau für die Nutzer.

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Steigleitung

Senkrechte Kabeltrasse, die die Etagen eines Gebäudes miteinander und mit den Technikräumen verbindet.

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Symmetrische Verbindung

Eine Verbindung, die genauso schnell hochlädt wie herunterlädt. Wichtig für Videoanrufe und den Versand großer Dateien.

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V

Vorbesichtigung

Eine grobe Bewertung vor Ort durch einen Certified Partner, mit vorläufigem Bericht und geschätztem Übergabeniveau. Kein offizielles Label.

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W

WLAN-Abdeckung

In welchen Teilen eines Gebäudes das WLAN gut funktioniert und ob das Netzwerk die Zahl der Nutzer bewältigt.

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Z

Zertifikat

Der offizielle Nachweis des IT-Labels eines Gebäudes. Zwei Jahre gültig und öffentlich überprüfbar.

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Zertifizierung

Der gesamte Weg von Anfrage und Audit bis zum offiziellen IT-Label mit Zertifikat.

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