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Suchen Sie ein IT Security Label für Ihr Gebäude?

Immer mehr Menschen suchen nach "IT Security Label". Sie möchten wissen, ob die IT und die intelligenten Systeme in einem Gebäude sicher sind. Hier lesen Sie, was es gibt und wo das IT-Label hineinpasst.

Was meint man mit einem IT Security Label?

Mit einem IT Security Label meint man meist ein Gütesiegel, das sagt, dass etwas digital sicher ist. Solche Labels gibt es, aber sie betreffen Produkte, nicht Gebäude:

  • Deutschland. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vergibt das IT-Sicherheitskennzeichen, auf Englisch IT Security Label. Hersteller können es freiwillig beantragen, zum Beispiel für Router und intelligente Geräte. Das IT-Label ist nicht das IT-Sicherheitskennzeichen des BSI. Es hat nichts mit dem BSI zu tun und ist kein staatliches Kennzeichen.
  • Vereinigte Staaten. Das U.S. Cyber Trust Mark ist ein freiwilliges Label für intelligente Geräte für Verbraucher. Das Programm wird noch aufgebaut.
  • Europäische Union. Der Cyber Resilience Act stellt Anforderungen an die Sicherheit von Produkten mit Software. Hersteller müssen seit dem 11. September 2026 schwere Sicherheitslücken melden. Ab dem 11. Dezember 2027 gelten die meisten Anforderungen, mit der CE-Kennzeichnung als Nachweis.

Ein Security Label für ein ganzes Gebäude gibt es nicht

Ein Gebäude ist kein Produkt. Dort hängen Dutzende Systeme verschiedener Lieferanten miteinander zusammen, und das ändert sich mit jeder neuen Anlage. Ein Label, das verspricht, dass ein ganzes Gebäude sicher ist, wäre deshalb nicht ehrlich. Was möglich ist: sichtbar machen, was vorhanden ist. Das ist der erste Schritt zur Sicherheit.

Erst sehen, dann absichern

Klima, Zutritt, Kameras, Aufzüge und Zähler arbeiten in einem modernen Gebäude immer häufiger zusammen. Dafür hängen sie an einem Netzwerk und oft am Internet. Die Angriffe auf Kühlanlagen von Supermärkten im Jahr 2026 haben gezeigt, was dann schiefgehen kann.

Das Problem war nicht, dass niemand wusste, wie man ein solches System absichert. Das Problem war, dass niemand wusste, dass das System offen war. Was Sie nicht sehen, können Sie nicht absichern.

Netzwerkschema: IT und OT im Gebäude getrennt. Büro, Gäste, Mieter und Gebäudesysteme als eigene Zonen hinter einer Firewall, mit gesichertem Fernzugriff.
Jede Zone für sich, mit einer Firewall dazwischen und einem gesicherten Zugang für den Installateur. Quelle: IT-Label. Frei nutzbar mit Quellenangabe.

Was das IT-Label über Sicherheit sagt

Das zeigt das IT-Label

  • Welche intelligenten Gebäudesysteme es gibt und ob sie zusammenarbeiten
  • Ob die Gebäudeleittechnik (GLT) an das IT-Netzwerk angeschlossen ist
  • Ob Netzwerke getrennt sind
  • Ob es Schutz und Überwachung für das Netzwerk gibt
  • Wo sich die Technikräume befinden und ob sie abgeschlossen sind

Das sagt das IT-Label nicht

  • Dass das Gebäude sicher ist
  • Ob sich ein System hacken lässt: Es ist kein Hackertest
  • Wie sicher die Gebäudesysteme selbst sind
  • Wie sicher die eigene IT des Mieters ist
  • Es ist kein Zertifikat für Informationssicherheit wie ISO 27001

Häufig gestellte Fragen

Möchten Sie wissen, wie es um Ihr Gebäude steht?

Beginnen Sie mit dem kostenlosen Selbsttest. Oder lassen Sie einen Auditor vor Ort die Sicherheit von WLAN, Netzwerk und Serverraum prüfen.

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Klassifizierungen IT1+, IT1, IT2, IT3, IT4, IT5